Mehr Früherkennung psychischer Erkrankungen notwendig

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) fordert, die Früherkennung psychischer Erkrankungen in Gesellschaft, Politik, Forschung und Versorgung stärker in den Blick zu nehmen. Deutschlandweit nehmen sich laut der Fachgesellschaft jedes Jahr mehr als 10.000 Menschen das Leben. Bis zu 90 Prozent dieser Suizide stünden im Zusammenhang mit Depressionen und anderen
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Neue Richtlinie zur Rehabilitations­beratung

Das neue Bundesteilhabegesetzes (BTHG) soll Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen mehr Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Das Anfang des Jahres in Kraft getretene Gesetz wirkt sich auch auf das Beratungsangebot zur medizinischen Rehabilitation aus. Dementsprechend wurde nun die Rehabilitationsrichtlinie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) angepasst. Danach kommt Ärzten und Psychotherapeuten eine wachsende Bedeutung zu.
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Änderungen beim Check-up 35 beschlossen

Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat Änderungen am Check-up 35 beschlossen. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. Demnach wurde das Untersuchungsintervall angepasst. Gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren haben demnach künftig nur noch alle drei und nicht mehr alle zwei Jahre Anspruch auf die Untersuchung. Neu ist auch, dass auch jüngere Versicherte zwischen dem 18. und
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Güte- und Mitgefühls-Me­ditationen

Güte- und Mitgefühls-Me­ditationen könnten Menschen mit psychischen Erkrankungen helfen Vorläufige Untersuchungen deuten darauf hin, dass schwere psychische Störungen wie Borderline-Störungen, Depressionen oder Schizophrenie mittels „compassion-based interventions“ (CBIs) und „Loving Kindness Meditation“ (LKM) gelindert werden könnten. Das ist das Ergebnis einer Übersichtsarbeit von 26 Studien, wovon jedoch nur 7 randomisiert und kontrolliert waren. Ob die Ansätze
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Psychotherapie im Internet

Psychotherapie im Internet: Jede Kasse bietet ein anderes Programm an Das deutschsprachige Angebote internetbasierter Interventionen zur Behandlung psychischer Störung ist vielfältig./Präsentation Jan Philipp Klein, Median Wissenschaftsforum 2018 Das Angebot Internet- und mobil-basierter Interventionen (IMI) für psychische Störungen nimmt stetig zu. Einige der Anwendungen konnten ihre Wirksamkeit bereits in randomisierten kontrollierten Studien (RCT) nachweisen, berichtete Jan
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Sport senkt Risiko für Depressionen

Ist Sport die Lösung bei Depressionen? Körperliche Betätigung (Sport) wirkt dem Aufkommen von Depressionen entgegen, unabhängig von Alter, körperlichem Zustand und Herkunft. Das berichtet eine internationale Arbeitsgruppe mit Wissenschaftlern aus Brasilien, Belgien, Australien, den USA, dem Vereinigten Königreich und Schweden im American Journal of Psychiatry (2018; doi: 10.1176/appi.ajp.2018.17111194). Die Forscher haben Datensätze aus 49 Kohortenstudien
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Risiko für Depressionen und bipolare Störungen

Innere Uhr könnte Risiko für Depressionen und bipolare Störungen beeinflussen Tagesschlaf kann Nachtruhe nicht ersetzen. Wird der Organismus dazu gezwungen, gegen seinen natürlichen Rhythmus zu arbeiten, steigt das Risiko für psychische Störungen.  /lulu, adobe.stock.com Kommt der zirkadiane Rhythmus aus dem Takt, kann dies psychische Störungen begünstigen. In einer Beobachtungsstudie mit mehr als 91.000 Menschen haben
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Kritik am Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) hat die Kritik am Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz nicht überrascht. „Klar war, dass es Änderungswünsche gibt – schließlich sind wir in ständigem Dialog mit den Verbänden und Fachleuten“, sagte Huml. Die Beanstandungen an dem Teil des Gesetzentwurfs, für das ihr Ministerium zuständig war, habe sie nicht als „herb“ empfunden. Trotzdem zeigte sie sich
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Psycho­therapie-Richtlinie bringt weniger Bürokratie

Psycho­therapie-Richtlinie bringt weniger Bürokratie, aber keine neuen Therapieplätze Vor einem Jahr hat der Gemeinsame Bundes­aus­schusses (G-BA) mit der geänderten Psychotherapie -Richtlinie eine Strukturreform der ambulanten psycho­therapeutischen Versorgung angestoßen. Beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) in Berlin zogen die Psychotherapeuten nun eine überwiegend positive Bilanz zur praktischen Umsetzung. Sie übten aber auch Kritik. Zum
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Immer mehr Arbeitnehmer wegen psychischer Probleme in Reha

Immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland machen wegen psychischer Probleme eine Reha. Das geht aus Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund hervor, über die die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland berichteten. Demnach sind 2017 wegen psychischer Erkrankungen rund 159.500 medizinische Rehabilitationen im stationären Bereich bewilligt worden – 3.000 Fälle mehr als im Vorjahr. 2007 waren es noch 109.700. Das
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