Die Ursachen des Burnout-Syndroms sind meist Stress und hoher beruflicher Druck. Wenn diese Belastungen zunehmen, können Symptome wie Lustlosigkeit, Gereiztheit, Versagensgefühle oder die Angst auftreten, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein.
Aber auch mangelndes Interesse am Beruf oder Aufgabenbereich, permanente Müdigkeit und Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Verzweiflung bis hin zu Hoffnungslosigkeit, Depressionen, chronischer Motivationslosigkeit, Stimmungsschwankungen und körperlichen Beschwerden sind typische Symptome, die darauf hindeuten, dass das sogenannte Burnout-Syndrom vorliegt. Ebenfalls kennzeichnende Symptome sind der Rückzug von Kollegen, Kunden, Freunden und Bekannten.
Die Fachklinik St. Lukas in Bayern behandelt als Burnout-Klinik seit vielen Jahren Patienten, die an den Folgen der Erkrankung leiden oder den Ausbruch verhindern möchten.
Eine stationäre Behandlung kann dabei helfen, die Ursachen der Erschöpfung zu erkennen, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln und die psychische sowie körperliche Stabilität wiederherzustellen. In der Fachklinik St. Lukas erfolgt die Behandlung im Rahmen einer individuell abgestimmten psychosomatischen Reha.
Ob eine psychosomatische Rehabilitation für Sie geeignet ist, klären wir gerne persönlich mit Ihnen. Wenden Sie sich dazu an unser Patientenmanagement unter 08532 7960.
Burnout-Phasen
Eine Behandlung in einer Burnout-Klinik sollten Sie möglichst frühzeitig anstreben, sobald Sie das Gefühl haben, eine der folgenden Phasen zu durchlaufen:
Burnout-Phase 1: Signale bei Stress und Leistungsdruck
In der ersten Phase ist das Burnout-Syndrom noch nicht allzu präsent. Ausgelöst wird die Burnout-Phase 1 durch Stress und einen erhöhten Leistungsdruck, der in unserer schnelllebigen Gesellschaft allzu oft ein Problem darstellt. Um dem Druck gerecht zu werden, zeigen viele der zukünftigen Patienten ein erhöhtes Engagement, erledigen ihre Aufgaben in Überstunden oder am Wochenende. Das Ergebnis dieser fehlenden Regenerationsphasen ist eine gleichzeitige Ermüdung, begleitet von Schlaflosigkeit aufgrund von Stress und dem Gefühl, keine Zeit mehr für andere Dinge zu haben.
Burnout-Phase 2: Vermindertes Engagement
In der Burnout-Phase 2 ziehen sich die Patienten oft von Aktivitäten zurück, die sie früher gerne gemacht haben. Für den Arbeitgeber wird das zuvor riesige Engagement stark heruntergefahren. Ein erhöhter Krankenstand des Mitarbeiters, verspäteter Arbeitsbeginn oder ein vorzeitiges Ende des Arbeitstages sind nun zu beobachten. Auf Distanz gehen die Betroffenen leider auch oft zu Menschen, die ihnen vor den Burnout-Phasen noch sehr wichtig waren. Hierzu zählen insbesondere Familien und Freunde.
Burnout-Phase 3: Die Emotionen kommen nach oben
Burnout-Gefährdete neigen in dieser Phase zu einer Emotionalisierung ihrer Situation. Dies kann sich sowohl in einer erhöhten Aggressivität als auch in einem Gefühl der Hilflosigkeit widerspiegeln.
Burnout-Phase 4: Abbau der bisherigen Leistungsfähigkeit
Die Leistungsfähigkeit lässt nach. Was vorher privat oder im Beruf täglich mit Schwung erledigt werden konnte, erfordert nun einen großen Energiebedarf. Viele Aufgaben sind nicht mehr zu bewältigen, da die Erschöpfung bei Betroffenen viel früher eintritt als gewöhnlich.
Burnout-Phase 5: Betroffene ziehen sich zurück
In dieser Burnout-Phase ziehen sich die Betroffenen häufig komplett zurück und zeigen ein absolutes Desinteresse an ihrem sozialen Umfeld. Der Teufelskreis Burnout ist hier schon im Gange. Mangelndes Interesse an den Angelegenheiten des sozialen Umfeldes kann schnell dazu führen, dass Freunde und Bekannte sich ebenfalls zurückziehen, da nicht alle im Umfeld Verständnis für die Situation des Burnout-Gefährdeten aufbringen können.
Geliebte Hobbys werden für die Einsamkeit aufgegeben.
Burnout-Phase 6: Die ersten körperlichen Reaktionen
In dieser Burnout-Phase zeigt der Körper dem Betroffenen seine Grenzen auf und warnt mit zunehmenden Anzeichen vor einer Erschöpfung. Verspannungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen, Gewichtszu- oder -abnahme sind nur einige der Beschwerden, die typisch für ein aufkommendes Burnout-Syndrom sein können.
Burnout-Phase 7 : Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung
Die letzte Burnout-Phase wird begleitet von absoluter Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Die Betroffenen stellen den Sinn des Lebens in Frage und fallen oft in eine tiefe Depression, mit der nicht selten auch Suizidgedanken einhergehen. Allerspätestens jetzt sollten die Betroffenen und vor allem ihr noch vorhandenes Umfeld keine Zeit mehr verlieren und eine kompetente Burnout-Klinik aufsuchen, die sie bei der Burnout-Behandlung fachkundig unterstützt.
Burnout-Behandlung
Falls Sie das Gefühl haben, diese Phasen momentan zu durchleben, ist es wichtig, über eine Therapie nachzudenken. Wir unterstützen unsere Patienten mit Burnout-Syndrom gerne dabei, sich ihrer Probleme bewusst zu werden und diese gemeinsam mit uns richtig anzugehen. Bei einer Therapie gegen das Syndrom wird auf Ihre persönlichen Probleme eingegangen, ausführlich darüber gesprochen und nach möglichen Lösungen gesucht. Dies erfolgt sowohl in Einzelgesprächen als auch in Gruppentherapien.
Symptome Burnout
- Nachlassende Leistungsfähigkeit
- Erschöpfung und Müdigkeit
- Innere Leere
- körperliche Symptome
- Rückzug
