Den inneren Schweinehund überwinden. Kaizen Sie sich fit

Den inneren Schweinehund überwinden

Sie fühlen sich müde, ausgebrannt, schlapp, antriebslos? Würden aber gerne den inneren Schweinehund überwinden, um sich wieder mehr zu bewegen. Sie denken, alle anderen schaffen das, nur Sie selbst bleiben bewegungs- und antriebslos auf dem Sofa liegen? Denken Sie vielleicht, nur sie haben das Problem der Faulenzeritis?

Da können wir Sie beruhigen. Es gibt nur wenige Menschen, die einen hohen inneren Antrieb haben und neue Dinge, wie Sport treiben, mit aller Macht und Energie umsetzen können und ein Jahr später den New York Marathon unter vier Stunden laufen.

Laotse sagt: „Auch ein langer Marsch beginnt mit den ersten Schritten“ und die dürfen durchaus klein und kurz sein.

Überfordern Sie sich nicht, das setzt ihr Gehirn und ihren Körper unter Alarmbereitschaft, sprich unter Stress. Und alles, was uns stresst, uns unter Druck setzt, kann zu einer inneren Lähmung und äußeren Bewegungslosigkeit führen. Stichwort: Burn Out

Hier  ein paar Tipps aus der japanischen Businesssprache, wie sie wieder ohne Druck in Bewegung kommen, das Zauberwort heißt Kaizen = das Streben nach ständiger Verbesserung

  1. Nehmen Sie sich kleine Schritte vor (z. B. jeden Tag eine Bushaltestelle früher aussteigen, den Rest laufen)
  2. Registrieren Sie kleine Etappenziele und spielen Sie diese nicht einfach  herunter. Auch kleine Erfolge fördern das Selbstbewusstsein und halten Sie bei der Stange.
  3. Und alles, was neu angefangen wird, sollte auch Spaß machen und ohne Mühe durchgeführt werden können. Spaß und Freude sind die besten Voraussetzungen für regelmäßiges Bewegen.
  4. Ihre Motive zu mehr Bewegung sollten klar formuliert sein. (Abnehmen, fitter fühlen)
  5. Realistische Teilziele wählen (innerhalb von 2 Wochen wird kein Mensch zu einem Supersportler)
  6. Werden Sie konkret (Ort und Zeit benennen, wann Sie was tun wollen)
  7. Denken Sie daran, Sie sind der Chef ihres Tuns, deshalb tragen Sie auch die ganze Verantwortung für ihr (Nicht-) Tun.
  8. Unterstützung organisieren  (wer sich im Alltag nur mit Bewegungsmuffeln umgibt, wird sich schwer tun, in Bewegung zu kommen) hilfreich sind Sportverein, Lauftreffs etc.
  9. Kein Multitasking. Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor (Aufhören mit dem Rauchen, Abnehmen und Sporttreiben), das setzt unser Gehirn wieder unter Stress.
  10. Nutzen Sie die Technik des Mentalen Kontrastieren (dazu im September mehr)
  11. Nutzen Sie die Macht der Gewohnheit (müssten wir uns täglich Gedanken machen, ob, wann, wie wir Zähne putzen sollten, würden wir diese Tätigkeit bald nicht mehr durchführen), Bewegung wird zum selbstverständlichen Teil im Alltag.

 

Übrigens, heute, genau heute, wäre ein guter Tag, dass Sie sich in Bewegung setzen.

Viel Spaß dabei………

Ihre Daniela Hauff, Sporttherapeutin in der Fachklinik Sankt Lukas für Orthopädie und Psychosomatik