Studie zeigt verbesserte Lebensqualität nach Psychosomatischer Reha

Erfolge in der Psychosomatischen Rehabilitation trotz Corona-Pandemie

Psychosomatische Erkrankungen sind weltweit auf dem Vormarsch. Alleine in Deutschland erkranken rund acht Prozent aller Bundesbürger zwischen 18 und 79 Jahren im Laufe eines Jahres an einer Depression. Um so wichtiger ist es, dass es neben der ambulanten psychotherapeutischen Behandlung noch eine weitere Säule im Gesundheitswesen gibt: die Rehabilitation.

Die Psychosomatische Reha ist eine wichtige Maßnahme zur Unterstützung Betroffener von psychisch bedingten Beschwerden. Sie dient der Linderung der Symptome und der psychotherapeutischen Arbeit mit dem Ziel, die Patienten langfristig belastbar zu machen. In der Regel dauert die Reha drei Wochen, wird in der Praxis jedoch häuft auf vier bis sechs Wochen verlängert.

Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen zählen Depressionen und Angststörungen. In einer Studie wurde jetzt der Erfolg der Rehabilitation bei Patient:innen mit Depressionen und Angststörungen untersucht. In deutschlandweit 12 Rehakliniken wurden 3.555 Patientinnen und Patienten zu Beginn und Ende der Reha befragt. Dabei wurden sie nach der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und nach der Veränderung der Krankheitssymptome befragt. Das erfreuliche Ergebnis der Studie zeigt, dass sowohl eine Verbesserung der Beschwerden als auch eine gesteigerte Lebensqualität nachgewiesen werden konnte. Die Forscher sprechen hier von einer großen Effektstärke.

Quelle: Qualitätskliniken.de

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