Traumatherapie im Fachkrankenhaus

Gemeinsam einen neuen Weg finden

Wie es nach einem Trauma weitergehen kann

– Mit Hilfe der St. Lukas Klinik einen neuen Weg finden

 

„Ein Trauma (griechisch: Wunde) ist ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bewältigt und verarbeitet werden kann. Es ist oft Resultat von Gewalteinwirkung – sowohl physischer wie psychischer Natur. Bildhaft lässt es sich als eine ,seelische Verletzung‘ verstehen.“

(Deutsche Traumastiftung)

 

Die Deutsche Traumastiftung gibt eine klare Definition dafür, was man unter einem Trauma versteht. Was ein solches jedoch in Betroffenen auslösen, was es für sie bedeuten kann, fällt jenen oft schwer auszudrücken. Dass sie jemals wieder zu Normalität, in ihren Alltag zurückfinden können, scheint für sie wie eine unbezwingbare Herausforderung, die alles andere überschattet.

Menschen, die eine traumatische Erfahrung gemacht haben, sei es durch

  • Naturkatastrophen
  • Autounfälle
  • Vergewaltigung
  • Fortgesetzter Missbrauch
  • Gewalterfahrung
  • Kriegs- oder Foltererlebnisse etc.

braucht deshalb so bald wie möglich Hilfe. Professionelle Hilfe, wie sie unsere speziell ausgebildeten Therapeuten in der St. Lukas Klinik leisten können.

Denn viele Betroffene leiden nach einer traumatischen Erfahrung an einer sogenannten „Posttraumatischen Belastungsstörung“ (PTBS). Diese kann sofort, akut, ausgelöst werden oder erst Jahr später. PTBS-Betroffene zeigen unterschiedliche Reaktionen, diese können jedoch in vier Bereiche unterteilt werden:

  • Intrusionen: unerwünschte Bilder/Erinnerungsspuren bis hin zum ungesteuerten Wiedererleben als flashback, Alpträume, partielle Amnesien
  • Hypervigilanz: Schreckhaftigkeit, veränderte Startle-Reaktionen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen
  • Vermeidung: von Erinnerungen sowie traumaassoziierten Stimuli aller Art wie Orte /Gerüche /Handlungen etc.
  • Emotionale Taubheit: kognitive Vermeidung /Herabsetzung der affektiven Reagibilität /Gefühl der Leere /Depersonalisation /Derealisation /Dissoziation

PTBS-Patienten werden während einer Therapie im Fachkrankenhaus St. Lukas in Einzelzimmern untergebracht. Neben den „klassischen“ Therapieformen, bieten wir unseren Patienten hier auch zahlreiche Spezialformen wie

  • Entspannungstherapie
  • Ergotherapie
  • Kreativtherapie
  • Sporttherapie
  • Tanztherapie
  • Sozialberatung
  • Life-Kinetik (Gehirnjogging)

Außerdem dürfen unsere Patienten das umfangreiche Sportangebot der Klinik sowie des angrenzenden Hotels nutzen und haben freien Zugang zum Spa-Bereich mit Thermalwasser und Saunen. Die Klinik liegt in Bad Griesbach, einem anerkannten Thermalbade- und Luftkurort.

Stück für Stück gemeinsam den Weg gehen

Das Zusammenwirken aus all diesen Therapie-Komponenten unserer Traumatherapie, die wir individuell auf unsere Patienten abstimmen, führt dazu, dass PTBS-Patienten Stück für Stück die Therapieziele erreichen. Darunter fallen – in Absprache mit unseren Patienten –

  • Abbau von Vermeidungsverhalten
  • Abbau evtl. Selbstschädigung
  • Aufbau adaptiver Verhaltensweisen und Ermöglichen von Verhaltensexperimenten
  • Ermöglichen einer geordneten Nacherzählung
  • Sinnfindung
  • Aufbau von kognitiver und Denkkontrolle
  • Diskriminationslernen
  • Abbau dysfunktionaler Denkschemata
  • Integration des Erlebten in die persönliche Chronik

Mein „Neuen Weg“

Nach dem letzten Punkt, der Integration des Erlebten in die persönliche Chronik, können Patienten Stück für Stück in ihren Alltag zurückfinden. Ganz vergessen werden Betroffene ihr durchlebtes Trauma nie, doch unser Team in der St. Lukas Klinik hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen einen „Neuen Weg“ aufzuzeigen, um mit ihrem Trauma besser umgehen zu können.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter 08532/7960 sowie unter info@fachklinik-sankt-lukas.de