Warum nehmen wir zu?

Fettverbrennung und Flüssigkeiten

Wie bereits erwähnt, kann es kulturelle Gründe für ein überhöhtes Körpergewicht geben: ein schlanker Sumo-Ringer hat geringe Chancen, in manchen Kulturen steht Fettleibigkeit für erhöhte sexuelle Anziehungskraft oder Wohlstand. In westlichen Kulturen, wie in Deutschland, gelten diese Vorgaben aber nicht. Hier gibt es andere, nicht so freundliche Gründe für Fettleibigkeit: in unteren sozialen und einkommensschwachen Schichten leiden 25% der Männer unter Fettleibigkeit und deren Folgen (z.B. Bluthochdruck oder Diabetes) aber nur 13% der Oberschicht. Bei Frauen ist der Unterschied mit 35% zu 10% noch deutlicher (http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/dumm-macht-dick).

Zu dieser Statistik gesellen sich über die sozialen Grenzen hinweg Argumente für Fettleibigkeit. Es sind Bewegungsmangel, sitzende Tätigkeiten, passive Freizeit (TV,Computer), Essen als Ersatzhandlung für fehlende persönliche Zuwendung (z.B. als Single), Stress und damit keine geregelten Malzeiten, Veränderungen bei der Nahrung (erhöhte und Zuckerzusätze in Speisen, in denen es diese Zusätze früher nicht gab, Geschmacksverstärker, usw.) und nicht zuletzt Fastfood (hohe Energiezufuhr dabei wenig sättigend).

Fettleibigkeit aufgrund von genetischen Faktoren, anderer Krankheiten, dick machender Medikamente, u.Ä. möchte ich an dieser Stelle ausklammern. Die Betroffenen fallen unter keine der oben aufgeführten Statistiken.