Psychotherapie

Psychotherapie in der Psychosomatik - Modulare Ringtherapie mit Einzelgesprächen und Gruppenpsychotherapie - Tiefenpsychologie in der Psychosomatik Fachklinik Sankt Lukas

Psychotherapie in der Psychosomatik

Die modulare Ringtherapie nach Dr.med. G. Hitpass, ein innovatives Therapiekonzept, basiert auf störungsspezifischer Diagnostik und individueller fokusorientierter Therapieplanung und verbindet in einem integrativen Ansatz verschiedene Module auf tiefenpsychologischer Grundlage, humanistische und transpersonale Vorgehensweisen, sowie körperbezogene und verhaltenstherapeutische Methoden.

Den Kern der Behandlung bildet das Zusammenspiel einzelner Module:

  • Einzeltherapie
  • Gruppenpsychotherapie
  • spezifische Therapien
  • Milieutherapie

und viele andere. Dabei liegt eine Betonung auf den erlebnisorientierten Therapiemethoden. Übungen zum Sozialverhalten und zur Alltagsvorbereitung sind fester Bestandteil der Behandlung, Möglichkeiten der Besinnung und Meditation bestehen als freiwillige Angebote.

Zunächst wird eine spezielle dem Problem angepasste, spezifische und erweiterte Diagnostik durchgeführt.

Die heutige Zeit fordert von den Menschen insbesondere Flexibilität am Arbeitsplatz. Das bedeutet, dass an sich festgeschriebene, internalisierte Gewohnheiten im Gehirn umgeschrieben werden müssen. Stark verinnerlichte Prozesse und Verhaltensmuster sollten geändert werden, damit eine Flexibilität erreicht wird. Um dieses Ziel der Flexibilität zu erreichen, ist ein intensives Trainingsprogramm notwendig. Für Sportler ist dies eine Selbstverständlichkeit, für Berufstätige noch nicht.
 
Zentrale Frage ist hier die Pathologie des Scheiterns.
 
Um diese zu unterbrechen, ist ein Therapieprogramm auf mehreren Ebenen nötig.
 
Besonders wichtig ist, den zeitlichen genauen Ablauf der Pathologie des Scheiterns in den Fokus zu nehmen. Je früher und intensiver der Prozess des Scheiterns unterbrochen wird, umso besser sind die Heilungschancen. Besonders sind Elemente der Psychoedukation, ergänzt durch das speziell für diese Patienten entwickelte Täter-Opfer-Modell. Um das Verstehen zu beschleunigen, arbeiten wir im Team speziell mit Symboltechnik. Im folgenden sind beispielhafte Module aufgeführt:
 
Modul 1: Ressourcenaktivierendes Zeitmanagement, um mit der eigenen Energie richtig haushalten zu können:
Modul 2: Herstellung des Gleichgewichtes zwischen vier verschiedenen Komponenten, die für das Leben im Gleichgewicht notwendig sind. Die vier Komponenten sind: 
  • körperliche und geistige Gesundheit
  • Arbeit und Soziales
  • Bindungen mit Familie und Freunden
  • Hobbys, individuelle Vorlieben
 Jeder muss seine eigene Dysbalance erkennen und eigene Kompensationsmechanismen finden.
 
Der eine braucht einen Marathonlauf, der andere braucht klassische Musik zum entspannen. Der Erhalt der Individualität ist bei unserem Therapieangebot oberste Priorität. Welches Hobby ist nebensächlich, Hauptsache, es wird gepflegt.
 
Modul 3: Eigene Ressourcen bei der Inanspruchnahme adäquater Unterstützung für die weitere Problemlösung zu nutzen, Kontakt und Motivation für ambulante Psychotherapie, zur Teilnahme an Selbsthilfegruppen, sozitherapeutische Beratung.
 
Modul 4: Die Kontrolle über das eigene Leben wieder zurück zu gewinnen. Dies geschieht durch eine bessere Strukturierung, die in einer Balance der vier thematischen Komponenten eingebettet ist. Im vierten Modul geht es darum die erlernten Kenntnisse aus den anderen Modulen zu integrieren und in Übungen auch anzuwenden.
Dabei sollte die individuelle Bewältigungsstrategie berücksichtigt werden. Besonderer Wert wird auf das Belastungs-Beanspruchungs-Modell gelegt
 
Die Module sind variabel und werden in Zusammenarbeit mit dem Patienten individuell erstellt und in verschieden Therapiestadien eingesetzt.
 
Modul 5: Sinntherapie
Mehr Informationen stellen wir in den nächsten Wochen ein, da dieses Modul erst am 30. November eingeführt wurde!
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