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Kloster Kirche Brauerei Aldersbach
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kirche

Mit der Gründung des Kloster Aldersbach 1146 wurde auch die zugehörige Kirche Mariae Himmelfahrt errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie insgesamt fünfmal umgebaut. Ihr endgültiges Aussehen, den barocken Stil, erhielt die Kirche 1720 unter dem italienischen Bauherrn Domenico Magazini, genannt "Magzin". Dieser beauftragte die Gebrüder Asam, den Maler Cosmas Damian und den Stuckateur Egid Quirin, mit der Innengestaltung.

Besonders sehenswert und bekannt ist das Fresko im Mittelschiff der Kirche, das die Weihnachtsgeschichte darstellt. Ein Muss für Besucher ist, die Schwalbe im Fresko zu suchen, denn "wer die Schwalbe nicht gesehen hat, hat Aldersbach nicht gesehen". 

 

 

 

Kloster Aldersbach

Kloster Aldersbach mit Kirche und Brauerei

Aldersbach ist das Herz des niederbayerischen Klosterwinkels und liegt ganze nahe an den berühmten Bädern von Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach. Aldersbach begeistert viele Menschen als Kleinod des bayerischen Barock. Die kulturellen Leistungen der einstigen Zisterziensermönche sind heute noch beeindruckend. In Aldersbach können unsere Patienten aber auch erleben, wie in die alten Klostermauern neues Leben eingezogen ist.  

In der Tradition der Mönche produziert die Brauerei Aldersbach gepflegte bayerische Bierspezialitäten, die jedermann erfreuen. So präsentiert sich das Kloster Aldersbach als vitales und lebensfrohes Ensemble von Barock und Bier, Spiritualität und Kunst, Kultur und Bildung und ist für uns eine Erlebnistherapie wert.
 
 

Kloster Aldersbach

Das Kloster Aldersbach wurde um das Jahr 1146 durch Mönche des unterfränkischen Zisterzienserklosters Ebrach gegründet. In den folgenden Jahrhunderten errang es eine herausragende Rolle in monastischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht. Erfolge und Misserfolge wechselten sich ab: kriegerische Einflüsse, klimatische Auswirkungen und auch Missstände innerhalb des Klosters beeinträchtigten das Klosterleben.

Daneben gab es aber auch herausragende Erfolge, die das Kloster Aldersbach zu einem der politisch, wirtschaftlich, kulturell und zum Ende des 18. Jahrhunderts sogar wissenschaftlich führenden Klöster in Bayern machten. Aldersbach war ein Prälatenkloster und hatte damit Sitz und Stimme in der politischen Vertretung des Landes, in der sog. „Landschaft“. Wirtschaftlich zählte das Kloster Aldersbach zu den reichsten im Lande: Hunderte von Bauernhöfen waren dem Kloster untertan, das Kloster betrieb selbst Steinbrüche, Fischzucht, Land- und Forstwirtschaft, eine Getreidemühle und nicht zuletzt eine Brauerei.
 
 

Im Zeitalter des Barock und des Rokoko erfolgte 1720 der Neubau der Klosterkirche Maria Himmelfahrt, die als die schönste Marienkirche Bayerns gilt. Es folgte der Bau der Prunksäle wie der Modlersäle und insbesondere des Fürstensaales (1745), die zur 600-Jahr-Feier des Klosters im Jahre 1746 eingeweiht werden konnten. 1760 kam es zur Errichtung der Klosterbibliothek, die in künstlerischer und vor allem wissenschaftlicher Hinsicht in Bayern unerreicht war. Erst die Säkularisation mit der Verstaatlichung des Klostereigentums und der Vertreibung der Mönche machte der Entwicklung des Zisterzienserklosters Aldersbach ein Ende.

Acht Jahre nach der Säkularisation kaufte die Familie von Aretin die Ländereien des Klosters und die Klostergebäude mit der Brauerei. Landwirtschaft und Brauerei wurden von Beginn an wirtschaftlich genutzt.
 
 
 
 
 

 
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Das erste private Brauereimuseum Bayerns

Das Brauereimuseum Aldersbach wurde 1979 gegründet und ist somit das älteste private Brauereimuseum Bayerns. Mit dem Besuch des Museums tauchen Sie ein in die Welt der historischen Bierherstellung. Die fortlaufend ergänzte Sammlung zählt zu den ältesten privaten Brauereimuseen Bayerns und befindet sich in den sehenswerten Kreuzgewölben des historischen Sudhauses.

Geräte, Werkzeuge und Maschinen verdeutlichen, welches Handwerk und welche Arbeitsschritte früher mit dem Bierbrauen verbunden waren. So finden sich dort sowohl Werkzeuge, die wahrscheinlich schon von den Mönchen verwendet wurden als auch eine der ersten in Niederbayern eingesetzten Eismaschinen von 1913. Kupfern schimmernde Sudkessel und mächtige Eichenfässer zeigen die Ausstattung einer Brauerei um die letzte Jahrhundertwende. Besonders das ehemalige Sudhaus, das in seiner Vollständigkeit einmalig ist, lässt die Details des Brauprozesses greifbar werden.