Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Liebe Besucherin, lieber Besucher,
Willkommen auf den Seiten der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Fachklinik Sankt Lukas! Die seit 1991 bestehende Fachklinik für orthopädische Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung hat seit dem 01.04.2008 ihr Angebot erweitert und bietet seit dem psychosomatische Krankenhausbehandlung und Rehabilitation an.
Ihr direkter Kontakt: +49 (0) 8532 / 796-1112
Ein Scherbenhaufen bringt die meisten Menschen auf pessimistische Gedanken und zu Katastrophenvorstellungen. Unseres Erachtens bietet ein Scherbenhaufen die Möglichkeit etwas Neues aufzubauen. Aus diesen Gründen lautet unsere Philosophie, kurz zusammengefasst:
Mein neuer Weg
Wir haben uns die Linderung des Leidens und die Vermittlung von Hoffnung als Ziel gesetzt. Um schon im Voraus ein bisschen Hoffnung zu vermitteln, haben wir ein Text von Max Ehrmann, einen amerikanischen Rechtsanwalt deutscher Abstammung, aus 1927 ausgewählt. (Desiderata)
Wir hoffen, dass sie nach dem Lesen ein bisschen mehr Mut bekommen, dass wir Sie, vielleicht schon bald, in unserer Klinik als Patienten begrüßen dürfen um unseren Optimismus mit Ihnen teilen zu können oder dass wir mit Ihnen als Behandler schon bald Kontakt aufnehmen dürfen und Ihnen bei der Einleitung der richtigen Behandlung für Ihre Patienten behilflich sein können.
Die Fachklinik Sankt Lukas
ist auf eine individuelle Erlebnistherapie unter Leitung unserer Ärzte spezialisiert!

Depression Nachrichten in der Psychosomatik
32-jähriger Nationaltorwart litt unter Depressionen
Hannover/Berlin - Der Selbstmord des Nationaltorhüters Robert Enke hat weit über die Grenzen der Fußballwelt hinaus Trauer und Entsetzen ausgelöst. Tausende Fans und Fußballer haben am Abend bei einer Trauerandacht in und an der Marktkirche in Hannover des Sportlers gedacht. "Jetzt ist die Zeit der Trauer um einen Menschen, der Jugendlichen und Erwachsenen viel bedeutet hat", sagte die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann. Stunden zuvor hatte sich Enkes Ehefrau Teresa unter Tränen zum tragischen Tod ihres Mannes geäußert: "Wir haben gedacht, wir schaffen alles. Aber man schafft es doch nicht immer." Wie erst jetzt bekannt wurde, litt der 32 Jahre alt gewordene Enke unter Depressionen. Am Dienstagabend hatte sich der für Hannover 96 spielende Torwart vor einen Zug geworfen und war auf der Stelle tot.
Landesweit zeigten sich Bürger bestürzt. Kanzlerin Angela Merkel drückte ihr Mitgefühl in einem Brief an Enkes Witwe aus. Die Nationalmannschaft sagte das für Samstag geplante Länderspiel gegen Chile ab. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht den tragischen Tod als Mahnung, "dass äußerer Erfolg und Glanz manchmal einen Druck auslöst, der übermenschlich ist".
Enke selbst entschuldigte sich in einem Abschiedsbrief "für die bewusste Täuschung über seinen seelischen Zustand der letzten Tage, die notwendig war, um seinen Selbstmordplan verwirklichen zu können". Sein behandelnder Arzt Valentin Markser sagte, der Fußballer sei seit 2003 bei ihm in Therapie gewesen, habe aber eine stationäre Behandlung immer abgelehnt und sich ihm gegenüber stets von akuten Selbstmordgedanken glaubwürdig distanziert.
Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Theo Zwanziger, sagte sichtlich bewegt in Bonn: "Wir brauchen Zeit, um das alles aufzuarbeiten und nicht nur oberflächlich damit umzugehen." Team-Manager Oliver Bierhoff brach in Tränen aus und ergänzte: "Wir haben ihn immer als sehr gefestigt und sehr stabil erlebt."
Offenbar wollte Enke gegenüber den Sportkollegen und der Öffentlichkeit die Depressionen verbergen. Seine Witwe bemerkte dazu, ihr Mann habe sich gesorgt, den Sport und das Privatleben zu verlieren. Belastet habe ihn vor allem der Gedanke, dann seine acht Monate alte Adoptivtochter Leila abgeben zu müssen. Enkes leibliche Tochter Lara war 2006 an einem Herzfehler gestorben.
Der Torwart ist kein Einzelfall: Fünf Prozent der Deutschen, etwa vier Millionen Menschen, leiden akut an einer behandlungsbedürftigen Depression, die damit längst eine Volkskrankheit ist.
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