Ernährung Vollkorn in der Klinik für Orthopädie und Psychosomatik

Maisfeld im Sonnenuntergang

Ob ein Getreidekorn vermahlen (=Vollkorngetreide) oder geschrotet wurde (=Vollkornschrot) oder ob es als Flocke (=Vollkornflocke) oder Grieß (=Vollkorngrieß) vorliegt. Die Getreidesorte ist auch egal. Prinzipiell kann man aus jedem Getreide Vollkornprodukte herstellen, also z.B. …aus Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Gerste oder Reis.Achtung Falle!
Nicht jedes dunkle Brot ist auch immer ein Vollkornbrot. Nach Vollkornbrot sollte man gezielt beim Bäcker fragen oder die Zutatenliste bei verpackten Broten genau durchlesen. Viele Brote sind nur eingefärbt, damit sie wie Vollkornbrote aussehen.Warum sollte ich Vollkornprodukte essen?

Vollkornprodukte können wertvoller Lieferant für Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium oder Kalium sein und einen großen Beitrag zum Erreichen der empfohlenen Tageszufuhr an Ballaststoffen (30 g) leisten.

Zum Vergleich: 100 g Weizenmehl der Typenzahl 405 liefert 4 g Ballaststoffe, während das Weizenvollkornmehl 11,7 g Ballaststoffe pro 100 g enthält.
Wenn Korn, dann bitte Vollkorn! – nicht nur bei Brot und Brötchen zum Frühstück, sondern auch mal bei Nudeln, Reis, Semmelbröseln, Grieß, Zwieback usw.

Viel Spaß beim Ausprobieren, Stefanie Krabbes Diätassistentin Fachklinik St. Lukas